VMware VMs mit DPM sichern

Letztes Jahr auf der Ignite vorgestellt, wird das Feature jetzt kurz vor der Ignite 2016 mit einem Update Rollup eingeführt.

Update Rollup 11 bringt jetzt endlich das neue Feature mit dem DPM nun auch direkt VM Workloads direkt von VMware sichern kann, so wie es das schon seit Ewigkeiten mit Hyper-V kann.

Für die Funktion wird kein Agent benötigt. Stattdessen wird sich direkt mit dem vCenter oder wahlweise auch direkt mit dem ESXi Server verbunden. Entsprechende Credentials können direkt in DPM gepflegt werden.

AutoProtect lässt sich ebenfalls nutzen, so  dass neue VMs immer direkt gleich mitgesichert werden.

Das Announcement findet ihr hier:
https://blogs.technet.microsoft.com/dpm/2016/08/26/announcing-vmware-vm-backup-using-system-center-data-protection-manager

Voraussetzung ist ein gültiges Zertifikat auf dem VMware Server und natürlich das Update Rollup 11. Unterstützt werden die ESXi Versionen 5.5 und 6.0.

Microsoft bietet vier kurze Videos die zeigen, wie schnell man VMware Workloads sichert in vier einfachen Schritten:
https://blogs.technet.microsoft.com/dpm/2016/08/26/four-simple-steps-to-backup-vmware-vms-using-sc-dpm

Weitere Informationen zum Update Rollup findet ihr hier:
https://support.microsoft.com/en-us/kb/3162908

DPM 2012R2 Update Rollup 7 bringt Support für Windows 10

Heute erscheint das neue Client Betriebssystem Windows 10. Die Unterstützung dafür in DPM 2012R2 ist eines der wichtigen Neuigkeiten des Update Rollup 7. Auch neu ist die Unterstützung eines Restores aus der Azure Cloud auf einen anderen DPM Server.
Bisher konnte man einen Restore nur mit dem DPM Server machen, mit dem man auch das Backup in die Cloud gemacht hatte. Jetzt geht es auch mit einem anderen, solange dieser ebenfalls am gleichen Repository in der Cloud hängt.
Wer also mit mehreren DPMs in die Cloud sichert, braucht sich beim Restore jetzt keine Gedanken mehr machen von welchem der DPMs er jetzt einen Restore machen muss.

Einige der Probleme die mit dem Update Rollup 7 gefixt werden:

1. Backup von Hyper-V verbessert wenn eine Replica vorliegt. Bisher hatte man keinen Einfluss welche VM der DPM sichert, wenn man auch eine Replica hat und beide VMs vom gleichen VMM verwaltet werden. Das führte gelegentlich dazu, dass das Backup fehlschlug. Dies ändert sich mit diesem Update Rollup 7. Fortan wird immer die VM gesichert, die beim Anlegen der Protection Group ausgewählt wurde.

2. Gelegentliche Refreshprobleme beim Ändern von Protectionsgroup die einen Fileserver sichern sind behoben.

3. Im Recovery Tab zeigt DPM jetzt auch Cloud Restore Points an wenn man Show all Recovery Points anklickt.

4. End User Recovery Probleme mit gespiegelten Datenbanken wurden behoben.

5. Update Rollup konnte nicht installiert werden haben einige beim letzten UR als Meldung bekommen. Dies ist jetzt behoben.

6. Das Azure Portal hat einige Nomenklaturaeinschränkungen die bisher von DPM nicht validiert wurden. Das führte gelegentlich zu Fehlern. Jetzt werden diese von DPM validiert und aufgezeigt.

7. Jetzt kann man auch Datenbanken mit gleichem Namen sichern aus verschiedenen SQL Availability Groups.

8. DPM Alert Syncing funktioniert wieder einwandfrei.

9. System.TimeoutException Fehler wurde behoben. Dieser trat auf wenn man eine große Anzahl VMs in einer Protection Group gesichert hat und den VMM Helper Service aktiviert hat.

Wie immer empfehlen wir das Update Rollup erst mal zu testen, bevor man das auf eine größere Umgebung loslässt.

Den Download KB3065246 gibt es hier:
https://support.microsoft.com/en-us/kb/3065246

DPM 2012R2 Update Rollup 6 ist verfügbar

Microsoft hat das Update Rollup 6 für seine System Center 2012 R2 Reihe veröffentlicht.
Damit steht auch das UR6 für DPM zur Verfügung. Wie schon in den letzten Rollups nutzt Microsoft diese Updates auch dazu neue Features einzuführen.

Update Rollup 6 bringt zwei neue Features:

  • Wenn man eine Protection Group löscht die bislang online auf Azure gesichert hat, kann man nun die Daten ähnlich wie bei keep on disk auch in Azure behalten. Sie werden nicht mehr automatisch mitgelöscht. Stattdessen kann man sich nun selbst via Klick entscheiden ob man die Daten behalten oder löschen will.
  • SQL Server 2014 wird jetzt als SQL Server für die DPMDB unterstützt. Wie schon bei der Implementierung der Funktion für SQL 2012 SP1, bitte daran denken dass eine Installation von DPM 2012R2 direkt auf SQL Server 2014 NICHT möglich ist. Stattdessen muss eine Installation auf SQL Server 2012 erfolgen. Anschließend den DPM updaten auf Update Rollup 6 und anschließend das In-Place Upgrade von SQL Server 2012 auf SQL Server 2014 machen.

15 Fehler werden mit dem UR6 ebenfalls gefixt, u.a. auch der Bug aus UR5 der die Console zum Crashen/Aufhängen gebracht hat.

Die vollständigen Details können dem KB3030574 Artikel entnommen werden:
https://support.microsoft.com/en-us/kb/3030574

Wie immer bitte daran denken: Vor dem Update ein Backup der DPMDB ziehen.

Update Rollup 4 für DPM 2012R2

Servus miteinand,

etwas über 3 Monate nach dem letzten Update Rollup ist das neue Update Rollup Nr. 4 für DPM 2012 R2 von Microsoft freigegeben worden.

Es fixt einige der Konsolenabstürze die ich in letzter Zeit immer mal wieder gesehen habe.

Zusätzlich führt es die Unterstützung für 2 wichtige SQL Upgrades ein. SQL Server 2012 SP2 wird jetzt unterstützt. Sowohl für die Sicherung als auch für die Nutzung als DPM Datenbankhost. Ebenso lässt sich jetzt auch SQL Server 2014 als Workload sichern. Aber Vorsicht: Bitte kein SQL 2014 als Datenbankhost für DPM benutzen.

Das Update Rollup kann via WSUS oder direkt hier heruntergeladen werden:
https://support.microsoft.com/kb/3009516

Update Rollup 3 für DPM 2012R2 ist erschienen

Seit gestern bietet Microsoft das KB2966014 zum Download:
http://support.microsoft.com/kb/2966014

Das Update Rollup 3 für den DPM 2012R2 löst ein großes Hyper-V VM Backupproblem im Zusammenhang mit Cluster Shared Volumes.

Wer schon mal mit solchen Meldungen zu kämpfen hatte:

Cluster Shared Volume ‚Volume3‘ (‚Cluster Disk 4‘) is no longer accessible from this cluster node because of error ‚ERROR_TIMEOUT(1460)‘

oder

Cluster Shared Volume ‚Volume3‘ (‚Cluster Disk 4‘) has entered a paused state because of ‚(c0130021)‘. All I/O will temporarily be queued until a path to the volume has been reestablished.

wird sich über dieses Update Rollup riesig freuen.

Daneben wird ein neues Features eingeführt mit der man Backup und Consistency Check Wartungsfenster via Powershell definieren kann. Sollte also das Backup mal länger dauern , kann man so wenigstens dafür sorgen, dass der Produktivbetrieb nicht eingeschränkt wird. Jobs, die dann noch nicht begonnen haben werden abgebrochen. Laufende Jobs werden natürlich zu Ende gebracht.

Momentan unterstützt diese Funktion nur die VM Sicherung, aber es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein bis diese Funktionalität auch für alle anderen Sicherungstypen angeboten wird.

Eine weitere neue Funktion ermöglichst es nun auch den DPMRA Port zu konfigurieren.

Mehr Details dazu im obigen KB Artikel auf der Microsoft Seite.