DPM 2012 und ‚Replikat inkonsistent‘

Nach dem Rollout von DPM 2012 und der Einrichtung der ersten Windows Server 2008 R2 kam es in einer Umgebung immer wieder zum o.a. Problem:

  • Die Sicherung der Laufwerke und anderer Komponenten wie z.B. Datenbanken klappt wunderbar,
  • nicht jedoch die Sicherung von
    • Bare-Metal-Recovery und
    • Systemstatus

Nach längerem Suchen fanden sich mehre mögliche Lösungen für diese Behebung dieses Problems:

  1. Das Feature ‚Windows-Server-Sicherungsfeatures‘ war nicht installiert. Nur damit erfolgt die Sicherung des Systemstatus 😉
    Schade, dass das von Microsoft beim Rollout des DPM Remote Agent nicht gemacht wird …
  2. In der Datei „%PROGRAMFILES%\Microsoft Data Protection Manager\DPM\Datasources\PSDataSourceConfig.xml“ wird unter <FilesToProtect> vom Windows Sicherungsprogramm das größte gefundenen Laufwerk eingetragen, z.B. in der Form „R:\WindowsImageBackup“. Hier kann es helfen, den Laufwerksbuchstaben auf C: abzuändern.
  3. Unglaublich, aber wahr– einfach ‚mal den DPM-Speicherpooldatenträger überprüfen, ob der nicht voll ist … 😉 Für eine System State Sicherung wird vom DPM ‚mal eben ca. 30 GB reserviert …