DPM 2012R2 Update Rollup 6 ist verfügbar

Microsoft hat das Update Rollup 6 für seine System Center 2012 R2 Reihe veröffentlicht.
Damit steht auch das UR6 für DPM zur Verfügung. Wie schon in den letzten Rollups nutzt Microsoft diese Updates auch dazu neue Features einzuführen.

Update Rollup 6 bringt zwei neue Features:

  • Wenn man eine Protection Group löscht die bislang online auf Azure gesichert hat, kann man nun die Daten ähnlich wie bei keep on disk auch in Azure behalten. Sie werden nicht mehr automatisch mitgelöscht. Stattdessen kann man sich nun selbst via Klick entscheiden ob man die Daten behalten oder löschen will.
  • SQL Server 2014 wird jetzt als SQL Server für die DPMDB unterstützt. Wie schon bei der Implementierung der Funktion für SQL 2012 SP1, bitte daran denken dass eine Installation von DPM 2012R2 direkt auf SQL Server 2014 NICHT möglich ist. Stattdessen muss eine Installation auf SQL Server 2012 erfolgen. Anschließend den DPM updaten auf Update Rollup 6 und anschließend das In-Place Upgrade von SQL Server 2012 auf SQL Server 2014 machen.

15 Fehler werden mit dem UR6 ebenfalls gefixt, u.a. auch der Bug aus UR5 der die Console zum Crashen/Aufhängen gebracht hat.

Die vollständigen Details können dem KB3030574 Artikel entnommen werden:
https://support.microsoft.com/en-us/kb/3030574

Wie immer bitte daran denken: Vor dem Update ein Backup der DPMDB ziehen.

Update Rollup 3 für DPM 2012R2 ist erschienen

Seit gestern bietet Microsoft das KB2966014 zum Download:
http://support.microsoft.com/kb/2966014

Das Update Rollup 3 für den DPM 2012R2 löst ein großes Hyper-V VM Backupproblem im Zusammenhang mit Cluster Shared Volumes.

Wer schon mal mit solchen Meldungen zu kämpfen hatte:

Cluster Shared Volume ‚Volume3‘ (‚Cluster Disk 4‘) is no longer accessible from this cluster node because of error ‚ERROR_TIMEOUT(1460)‘

oder

Cluster Shared Volume ‚Volume3‘ (‚Cluster Disk 4‘) has entered a paused state because of ‚(c0130021)‘. All I/O will temporarily be queued until a path to the volume has been reestablished.

wird sich über dieses Update Rollup riesig freuen.

Daneben wird ein neues Features eingeführt mit der man Backup und Consistency Check Wartungsfenster via Powershell definieren kann. Sollte also das Backup mal länger dauern , kann man so wenigstens dafür sorgen, dass der Produktivbetrieb nicht eingeschränkt wird. Jobs, die dann noch nicht begonnen haben werden abgebrochen. Laufende Jobs werden natürlich zu Ende gebracht.

Momentan unterstützt diese Funktion nur die VM Sicherung, aber es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein bis diese Funktionalität auch für alle anderen Sicherungstypen angeboten wird.

Eine weitere neue Funktion ermöglichst es nun auch den DPMRA Port zu konfigurieren.

Mehr Details dazu im obigen KB Artikel auf der Microsoft Seite.

Support für Windows Server 2003 in DPM 2012 R2 kommt zurück

Jeder will Windows 2003 loswerden, so auch Microsoft. Also hat man sich gedacht, man entfernt den 2003er Support einfach aus DPM 2012 R2. Seit diesem Release liessen sich keine Windows Server 2003 mehr sichern.

Das hat natürlich eine Menge Wellen geschlagen.

Deswegen kommt jetzt der Support zurück mit dem nächsten Update Rollup für DPM 2012 R2, das bald erscheinen soll.

Was ist neu in DPM 2012 R2?

In einem Monat ist es soweit. Dann erscheint zeitgleich mit dem neuen Windows Server 2012 R2 auch die neue R2 System Center Suite. Zeit sich damit zu befassen, was DPM in der 2012 R2 Variante an Neuigkeiten mitbringt:

1. Windows Azure Backup: Mit der neuen Version lässt sich das Backup in die Cloud verlagern. In Deutschland ist das wohl eher uninteressant, da die meisten Kunden ihre Backups nicht in die Cloud verlagern möchten und/oder gesetzliche, aktienrechtliche etc. Pflichten haben die es erfordern das Backup im Haus zu behalten. Aber für kleinere Unternehmen ist das sicherlich sehr interessant, da man nun sein Backup jederzeit verfügbar in der Cloud hat.

2. SQL Server Cluster Support: Die neue Version unterstützt nun auch clustered SQL Server Nodes. Damit wird die DPM DB nun auch hochverfügbar im Cluster.

3. Virtualized Deployment: DPM kann jetzt voll virtuell aufgesetzt werden und .vhd Dateien als Storage Pool benutzen.

4. Linux VM Backup: DPM unterstützt nun dann auch das file-consistent Backup von virtuellen Linux Maschinen. Application-Consistency ist leider nicht gegeben. Aber das dürfte meist ohnehin separat gesichert werden. Und wer Linux im Einsatz hat wird sicherlich auch nicht vermissen, dass Linux VMs nicht in die Cloud (Azure) gesichert werden können.

Mehr Infos wird es sicher geben, wenn wir die ersten Umgebungen umgestellt haben und sicher in die ein oder andere Problematik reingelaufen sind.