DPM Error ID 32538 Details: Internal error code: 0x809909FE bei einer Sicherung

Bei einer Sicherung eines Volumes oder eines Servers kann es manchmal vorkommen das der oben genannte Error ID 32538 Details: Internal error code: 0x809909FE auftritt. Die “Recommended action” verweist jedoch meist auf einen Pfad der meist so aussieht:
\\?\Volume{4971f840-beaf-11e0-b315-00145e2865f6}\B1E9D373-2C03-464E-A472-99BC93DB1E2A\FailedFilesLog.txt
Doch wie kann man ihn öffnen um sich die FailedFilesLog.Txt an zu schauen:

Hier die Lösung:
1.) Öffne die Eingabeauffordeung mit Admin Rechten

2.) Gib folgendes Command ein: mountvol x: \\?\Volume{4971f840-beaf-11e0-b315-00145e2865f6} (wie in meinem Beispiel oben angegeben) Bitte beachte das Du nur den ERSTEN Teil des oben genannten Pfades angibst der zwischen den {} Steht

3.) Wechsele zu dem Laufwerk x: mit X: in der Eingabeaufforderung

4.) Dann wechsele zu dem Verzeichnis was hinter den Klammern steht mit
cd 1E9D373-2C03-464E-A472-99BC93DB1E2A (hierbei recht es wenn du cd und den ersten Buchstaben des Pfades gefolgt von einem <Tab> eintippst :-) )

5.) mit dem Befehl “dir” wird dir nun eine Liste von Dateien im Ordner angezeigt und unter anderem deine FailedFilesLog.txt.

6.) Kopiere nun die txt mit copy FialedFilesLog.txt.c:\temp nach C:\temp damit Du Sie dir im Explorer anzeigen lassen kannst.

7.) Nun kannst Du entscheiden, ob Du die Ordner vom Backup ausschließt oder z.B. den Applikationen in einem Pre Backup Task von DPM die Dateien freigeben lässt

PRE und POST Backup Scripte

Mithilfe vonScripten ergeben sich einige Möglichkeiten die sonst über die GUI bei DPM fehlen. Doch auch wenn es darum geht, Dienste oder Tasks vor einer Sicherung zu stoppen und anschließend wieder zu starten, Applikationen zu sichern, die nicht von Microsoft sind, wie eine Oracle Datenbank, sind sie sehr hilfreich.

Man hat so zum Beispiel die Möglichkeit den DPM Server auf dem geschütztem Oracle Datenbankserver vorher einen Dump der  Datenbank machen zu lassen um diese dann auf File Ebene zu sichern und anschließend den Oracle DB Dienst wieder zu starten.

DPM führt die Scripte unter dem lokalen System Account aus. Es sollte daher sichergestellt werden , dass die Scripte Lese und Ausführungsrechte für den lokalen Administrator und das System haben.

Die Vorgehensweise ist relativ einfach:

  • Als Erstes öffnet man in einem Editor die ScriptingConfig.xml
    (%systemroot%\%Programme%\Microsoft Data Protection Manager\DPM\Scripting)
    Für jede “Data Source” müssen die Script-Elemente wie folgt angepasst werden:
  • Für das “DataSourceName” Attribut, muss das QuellVolume oder der Name angegeben werden.
  • Der “data source name” für die verschiedenen Applikationen sollte in der folgenden Syntax angegeben werden  Instance\Database für SQL, Storage group name für Exchange Sicherungen, Logical Path\Component Name für Virtual Server, und SharePoint Farm\SQL Server Name\SQL Instance Name\SharePoint Config DB für Windows SharePoint Dienste.
  • In der PreBackupScript Zeile, muss der Pfad und Scriptname angegeben werden.
  • In der  PreBackupCommand Zeile, müssen die Kommandozeilenparameter die an das Script übergeben werden sollen eingetragen werden. (Komma getrennt)
  • entsprechend nun das gleiche für die PostBackup Script Zeilen vornehmen.
  • In der Zeile “TimeOut” muss die Zeit in Minuten angegeben werden, wie lange DPM auf die Beendigung des Scriptes wartet bevor es als “Fehlgeschlagen” deklariert wird.
  • Jetzt nur noch speichern und auf die nächste Sicherung warten ;-)